Funktionsfähige Flutmulde

Das neue Dotationsbauwerk wird errichtet

Die Flutmulde in der Au zwischen Naarn und Mitterkirchen entsteht, um die Strömung kleinerer Hochwasser zu lenken und nahe Ortschaften zu schützen. Damit diese Flutmulde immer voll funktionsfähig bleibt und nicht mit der Zeit "verlandet" muss sievon Zeit zu Zeit "durchgespült" werden. Um das Wasser der Donau gezielt einzuleiten, wird nun vor dem Kraftwerk Wallsee/Mitterkirchen ein Dotationsbauwerk errichtet. Dies ist eine Art Wehr, wodurch man, bei sehr hohem Wasserstand (an Durchschnittlich 45 Tagen im Jahr), Wasser zum Durchspülen in die Flutmulde strömen lassen kann. Dieses Wasser wird dann wieder, samt der mitgeführten Sedimente, über den Hüttinger Altarm in die Donau zurückgeleitet. Um das ökologische Gleichgewicht der Au zu schützen, wird diese Maßnahme nur dann durchgeführt, wenn es wirklich notwendig ist. So kann die naturnah gestaltete Au-Landschaft der Flutmulde genau dazu dienen, wozu sie entsteht: einerseits als Ausgleichsbecken für Hochwasser und andererseits als Refugium unserer reichen Flora und Fauna.

 

 

DAS DOTATIONSBAUWERK BEIM KRAFTWERK WALLSEE/MITTERKIRCHEN

Das Dotationsbauwerk ist eine Art Wehr, durch das bei hohem Wasserstand (Durchschnittlich an 45 Tagen/Jahr) eine Reinigung der Flutmulde möglich ist.

 

Dieses gezielte Durchspülen soll die Funktionsfähigkeit der Flutmulde gewährleisten. Um das ökologische Gleichgewicht nicht unnötig zu stören, erfolgt die Reinigung nur im Bedarfsfall.

 

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Projekt Fischaufstieg

Endlich wird die Fischwanderung erleichtert!

Unsere schöne Donau und der Fischfang sind seit Jahrhunderten miteinander verbunden. Gott sei Dank hat sich der Fischbestand durch die steigende Wasserqualität der Donau in den letzten Jahren soweit erholt, dass sich so gut wie alle heimischen Fischarten wieder ansiedeln konnten. Damit in Zukunft auch die Fischwanderung hier bei uns wieder möglich ist, entsteht nun wie geplant ein Fischaufstieg entlang des Kraftwerks Wallsee/Mitterkirchen. Dieses stufenweise angelegte, naturnahe Bauwerk, ermöglicht es dann Fischen und anderen Kleintieren das Kraftwerk zu "umschwimmen". Diese Maßnahme steht zwar nicht unbedingt im Zusammenhang mit einem erfolgreichen Hochwasserschutz, sie macht jedoch deutlich, wie ernst es uns beim Projekt Machlanddamm damit ist, den natürlichen, ökologischen Kreislauf wieder herzustellen.