Naarn & Mitterkirchen

DIE FLUTMULDE

ermöglicht die Materialgewinnung für den Bau der Schutzdämme und lenkt kleinere Hochwasser weg von den Ortschaften.

Sie dient außerdem der Erhaltung des Au-Charakters und ermöglicht den Fischaufstieg seitlich des Kraftwerks Wallsee/Mitterkirchen.

 

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DER DAMM

schützt vor dem 100jährlichen Hochwasser (HQ100). Als sogenanntes Freibord sind 50 cm über dieser Hochwasser-Linie geplant. Um den Grundwasserstrom nicht zu unterbrechen, bekommt der Damm keine

Tiefendichtung - das Machland soll auch in Zukunft ein fruchtbarer Landstrich bleiben.

 

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Projekt Flutmulde

Wie wir unsere Au schützen und nutzen

Auch wenn wir den Fluss an dem wir leben, seit langer Zeit zu zähmen versuchen: Jedes Hochwasser der Donau zeigt uns, dass sie etwas unbedingt braucht – Platz. Diesen Raum, diese ökologische Ausgleichsmaßnahme, möchten wir ihr mit der Errichtung einer Flutmulde wieder zurückgeben. Sie soll die Strömung, vor allem bei kleineren Hochwassern, lenken und damit die nahen Ortschaften schützen. Natürlich werden bei so einem Projekt eine Menge Erdmassen bewegt. Dieses Aushubmaterial eignet sich perfekt zur Errichtung der Schutzdämme in Naarn und Mitterkirchen. Das schont die Umwelt gleich in mehrerlei Hinsicht: einerseits gibt es kein Entsorgungsproblem und andererseits wird so der Dammbau auch kostengünstiger. Vor allem aber entsteht mit der Flutmulde eine naturnah gestaltete Au-Landschaft. Hier finden jene Klein- und Kleinstlebewesen, die für unseren ökologischen Kreislauf so wichtig sind, ein geschütztes Refugium. Zudem ermöglicht die Flutmulde den Fischen einen Aufstieg seitlich vom Kraftwerk Wallsee/Mitterkirchen. Und wir als Bevölkerung können in Zukunft wieder sorgen- und angstfrei mit der Natur leben.

 

Alles im Griff

Wir sind bereit für das Jahrhundertprojekt

Auch wenn viele den Machlanddamm schon gerne fertig hätten:  

Die lange Planungszeit hat auch ihre gute Seiten. So zeigt der reibungslose Ablauf in Mauthausen, dass die Bewohner hier in Naarn und Mitterkirchen sich auf eine größtenteils störungsfreie Bauzeit einstellen können. Sowohl das Keltendorf als auch die Radwege sind für Gäste durchgehend nutz- und erreichbar. Im ausgebauten Zustand bietet der Damm dann einen perfekten Schutz vor 100jährigen Hochwassern – hier sollte der Damm dann immer noch 50cm über die Wasserlinie hinausragen.

 

Damit die Fruchtbarkeit des Machlandes erhalten bleibt, kommt dieser stabile Damm ohne Tiefendichtung aus. Und die Flutmulde sorgt neben Ihrer Schutzfunktion zusätzlich für die Erhaltung unserer wunderschönen Au-Landschaft. So ist die Existenz unserer Gemeinden gesichert und der Grundstein für eine positive Weiterentwicklung gelegt.